Rechner kVA in kW
Scheinleistung in Wirkleistung über den Leistungsfaktor.
Fülle die Felder aus, dann erscheint das Ergebnis hier automatisch.
Rechnet Scheinleistung S in kVA und Wirkleistung P in kW über den Leistungsfaktor PF um. Das Modell beschreibt eine Last, nicht die garantierte Leistung eines Generators oder einer USV; Geräte können getrennte VA- und W-Grenzen haben. Die zusätzliche Blindleistung Q gilt für sinusförmige stationäre Größen mit PF = cos φ. Bei verzerrtem Strom bezeichnet das Dreieck nicht die gesamte nichtaktive Leistung als Q.
So funktioniert es
Formel und Logik
P = S·PF; S = P/PF. Bei sinusförmiger Spannung und Strom gilt Q² = S² − P², also |Q| = S·√((1−PF)(1+PF)), nicht S−P. Das induktive oder kapazitive Vorzeichen folgt ohne Phaseninformation nicht. Bei PF = 1 gilt P = S und Q = 0.
Beispiel
10 kW bei PF = 0,8 entsprechen 12,5 kVA und 7,5 kvar. 5 kVA bei PF = 0,8 ergeben 4 kW und 3 kvar, nicht 1 kvar. Bei PF = 1 entsprechen dieselben 5 kVA genau 5 kW.
Felder und Einheiten
- Was gesucht ist — Auswahl aus der Liste
- Wirkleistung — kW
- Scheinleistung — kVA
- Leistungsfaktor (cos φ) — 1
So wird gerechnet
- — Wähle die gesuchten kVA oder kW und fülle das eine sichtbare Feld der bekannten Leistung aus.
- — Gib nichtnegative Leistung und einen PF größer als 0 und höchstens 1 ein.
- — Verwende gemessenen oder angegebenen Last-PF; 0,8 im Beispiel ist kein allgemeiner Haushaltswert.
- — Lies Q als Betrag in kvar. Prüfe W- und VA-Grenzen des Geräts getrennt.
Rechenweg und Grenzen
- Rechenweg
- Formel und Logik
- Datenquelle oder Norm
- OpenStax: mittlere Leistung, Effektivwerte und cos φ
- Einschränkung
- Sinusförmiges Lastmodell mit nichtnegativen Leistungen. Oberschwingungen, Q-Vorzeichen, Schutzdimensionierung und konkrete Generator- oder USV-Leistungsgrenzen werden nicht berechnet.
FAQ
Bedeuten 5 kVA immer weniger als 5 kW?
Numerisch gilt P = S·PF. Bei PF = 1 stimmen kW- und kVA-Werte überein, darunter ist P kleiner. Das garantiert keine Quellenleistung; separate Gerätegrenzen gelten weiterhin.
Was tun bei unbekanntem Leistungsfaktor?
Messen oder die Daten der konkreten Last verwenden. PF hängt von Betrieb und Stromform ab. Angenommene 0,8 ergeben ein Szenario, keine geprüfte Geräteumrechnung.
Warum ist die Blindleistung nicht der Rest der kVA?
Für sinusförmige Größen gilt das Leistungsdreieck S² = P² + Q². Watt und var lassen sich nicht linear von Voltampere abziehen; 5 kVA und 4 kW ergeben einen Q-Betrag von 3 kvar.
Ist PF gleich null physikalisch unmöglich?
Nein. Eine ideale rein reaktive Last kann PF = 0 und P = 0 haben. Die Seite verlangt PF > 0, damit S = P/PF eindeutig ist. Leistung null bei positivem PF ist als algebraischer Nullfall erlaubt.