Rechner für den Lagerumschlag
Lagerumschlag und Lagerdauer aus dem Wareneinsatz.
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Jährlicher Lagerumschlag vergleicht den Wareneinsatz eines Jahres mit dem durchschnittlichen Lagerwert zu Kosten. Umsatz statt Wareneinsatz würde Bewertungsgrundlagen mischen und den Aufschlag einrechnen. Nicht jeder Artikel muss sich tatsächlich gleich oft verkauft haben. Bestandstage verwenden die Konvention von 365 Tagen; sie sind ein Gesamtverhältnis, kein gemessenes Alter jedes Lagerstücks.
So funktioniert es
Formel und Logik
Umschlag = jährlicher Wareneinsatz/Durchschnittsbestand. Bestandstage = 365/Umschlag. Im Bestandsmodus gilt Durchschnitt = Anfang/2 + Ende/2; beide Bestände sind nicht negativ, Durchschnitt und Jahreswareneinsatz positiv. Felder des anderen Modus bleiben unbenutzt. Ein anderer Zeitraum braucht seine eigene Tageszahl statt 365; dieses Feld fehlt hier, daher darf Monatswareneinsatz nicht als Jahreswert eingegeben werden.
Beispiel
Ein Wareneinsatz von 60 000 € bei einem durchschnittlichen Bestand von 15 000 € ergibt eine Umschlagshäufigkeit von 4,00 und eine Lagerdauer von 91,3 Tagen. Jahreswareneinsatz 1 und Durchschnittsbestand 1 ergeben 1 Umschlag und 365 Tage.
Felder und Einheiten
- Jährlicher Wareneinsatz — €
- Durchschnittlicher Bestand — Auswahl aus der Liste
- Durchschnittlicher Bestand — €
- Anfangsbestand — €
- Endbestand — €
So wird gerechnet
- — Gib den Wareneinsatz eines Jahres auf derselben Kostenbasis wie den Bestand ein, nicht Umsatz.
- — Wähle bekannten Durchschnittsbestand oder Anfangs- und Endbestand desselben Jahres.
- — Bei Saisonbeständen kann ein Durchschnitt regelmäßig verteilter Messungen aussagekräftiger als zwei Randwerte sein.
- — Vergleiche gleiche Zeiträume und Bewertungsgrundlagen; die Tage verwenden immer 365.
- — Ersetze Jahreswareneinsatz nicht durch einen Monatswert: Bestandstage bleiben auf 365 bezogen und erhalten eine andere Bedeutung.
Rechenweg und Grenzen
- Rechenweg
- Formel und Logik
- Datenquelle oder Norm
- OpenStax, Rice University: kostenbezogener Lagerumschlag und Jahresbasis von 365 Tagen
- Einschränkung
- Jahreswareneinsatz und die Konvention von 365 Tagen; zwei Randbestände können Saisonbestände schlecht repräsentieren.
FAQ
Warum der Wareneinsatz und nicht der Umsatz?
Weil der Bestand zu Einkaufspreisen geführt wird. Den Umsatz durch ihn zu teilen fügte dem Umschlag die ganze Handelsspanne hinzu und setzte ihn zu hoch an.
Wie ermittle ich den durchschnittlichen Bestand?
Am einfachsten als halbe Summe aus Anfangs- und Endbestand — dieser Modus ist eingebaut. Monatsdurchschnitte sind genauer, wenn du sie hast.
Was zeigt die Lagerdauer?
Durchschnittsbestand geteilt durch durchschnittlichen täglichen Wareneinsatz auf einer Jahresbasis von 365 Tagen. Dies hilft beim Periodenvergleich, bestimmt aber weder Verkaufsdatum noch Haltbarkeit eines einzelnen Artikels.
Welche Umschlagshäufigkeit gilt als normal?
Das hängt von der Branche ab: Lebensmittel drehen sich viel schneller als Möbel. Ein Richtwert wird hier nicht genannt — vergleiche mit deinem eigenen Verlauf.