Rechner für ARPU und ARPPU
Durchschnittlicher Umsatz je Nutzer und je zahlendem Nutzer, dazu der Anteil der Zahlenden.
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Ein eingegebener Umsatzbetrag wird durch zwei Nutzergruppen geteilt: alle berücksichtigten Nutzer und deren zahlende Teilmenge. So werden Durchschnittswerte und Zahleranteil bei gleichem Zeitraum und Umsatzumfang verglichen. Analyseplattformen können unterschiedliche Zähler verwenden, etwa Werbeumsatz nur für ARPU. Solche Dashboardwerte erfüllen die Identität dieses Rechners nicht automatisch.
So funktioniert es
Formel und Logik
Für Umsatz R > 0, Nutzer U > 0 und Zahlende P gilt ARPU = R/U. Bei P > 0 gilt ARPPU = R/P, Zahleranteil = P/U und ARPU = ARPPU × P/U vor Rundung. Bei P = 0 fehlt die ARPPU-Zeile, der Anteil ist 0. Anzahlen sind tatsächliche ganze Nutzer, keine anteiligen Attributionsgutschriften. Übliche Beträge und Prozente erhalten zwei Dezimalstellen.
Beispiel
500 000 Geldeinheiten Umsatz, 12 500 Nutzer und 900 Zahlende ergeben ARPU 40,00, ARPPU 555,56 und Anteil 7,20 %. Bei 2 000 ausschließlich zahlenden Nutzern und 300 000 Umsatz sind beide Mittelwerte 150,00. Ein sinkender Anteil verlangt keinen Personenschwund: R=100, U=100, P=10 ergibt 10 %, R=200, U=1000, P=15 ergibt 1,5 %, obwohl mehr Personen zahlen.
Felder und Einheiten
- Umsatz im gemeinsamen Zeitraum — €
- Nutzer insgesamt — ohne Einheit
- Davon zahlend — ohne Einheit
So wird gerechnet
- — Lege eine Umsatzbasis und einen Zeitraum samt einheitlicher Erstattungsbehandlung fest.
- — Umsatz und ganze Anzahl unterschiedlicher Nutzer dieser Basis müssen positiv sein.
- — Die Zahl der Zahlenden ist ganz, zwischen 0 und allen Nutzern. Mehrere Käufe einer Person ergeben weiterhin einen zahlenden Nutzer.
- — Nutze eine gemeinsame Währung ohne Umrechnung. Bei unterschiedlichen Umsatzarten müssen die beiden Kennzahlen getrennt berechnet werden.
Rechenweg und Grenzen
- Rechenweg
- Formel und Logik
- Datenquelle oder Norm
- Google Analytics: unterschiedliche Umsatzbasis für ARPU und ARPPU
- Einschränkung
- Zwei Mittelwerte mit gemeinsamem eingegebenem Zähler. Keine Gewinnrechnung, Rekonstruktion plattformspezifischer Umsatzarten oder Prognose der Zahlerzahl.
FAQ
Warum muss die gemeinsame Umsatzbasis im Dashboard geprüft werden?
Andere Umsatzarten ändern die Beziehung über den Zahleranteil. GA4-ARPPU verwendet Kaufumsatz, ARPU kann Werbung enthalten. Hier nutzen beide Quotienten ausdrücklich denselben eingegebenen Betrag.
Was bedeutet steigender ARPPU bei sinkendem ARPU?
Bei gemeinsamem positivem Zähler und abgestimmten Gruppen sinkt der Zahleranteil. Die absolute Zahl kann dennoch steigen, wenn die gesamte Nutzerbasis schneller wächst. Zwei Mittelwerte bestimmen keine Personenzahl.
Warum fehlt ARPPU bei null Zahlenden?
Es fehlt ein positiver Nenner. Umsatz ohne Zahlende kann aus Werbung oder einer anderen Basis stammen. ARPU bildet den eingegebenen Quotienten, Umsatz je Zahlendem ist dann nicht berechenbar.
Ist ARPU immer größer als der mittlere Bestellwert?
Nein. Bestellwert teilt Umsatz durch Bestellungen, ARPU durch Nutzer. Bestellungen je Nutzer und die Einbeziehung von Nichtkäufern bestimmen das Verhältnis; mehrere Käufe schaffen keine allgemeine Ungleichung.
Welche Nutzer gehören in den Nenner?
Definiere die Basis vorher, etwa aktive Nutzer desselben Zeitraums statt aller historischen Registrierungen. Zahlende müssen zu dieser Gruppe gehören. Nutzer, Konten, Bestellungen und Zeitintervalle dürfen nicht vermischt werden.