ROAS-Rechner
Umsatz-ROAS und Werberendite mit eingegebener Marge.
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ROAS teilt der Werbung zugerechneten Umsatz durch Werbeausgaben. Umsatz ist kein Gewinn: Die angegebene Marge beschreibt den Anteil nach berücksichtigten Kosten vor Werbung. Der Rechner zieht Werbung davon ab und ermittelt den zur Deckung nötigen Umsatz. Der Rest ist kein Nettogewinn, wenn Gemeinkosten, Steuern oder andere Kosten außerhalb des Modells bleiben.
So funktioniert es
Formel und Logik
R ist Umsatz, C > 0 Werbeausgaben und m der Margenanteil. ROAS = R/C, in Prozent = 100R/C. Betrag vor Werbung = Rm; Rest danach = Rm − C; Rendite der Werbeausgaben = 100(Rm/C − 1). Bei m > 0 ist der Deckungsumsatz C/m und der erforderliche ROAS 1/m. Bei m = 0 gibt es keinen endlichen Schwellenwert. Der Nenner umfasst Werbung statt sämtlicher Kosten eines vollständigen ROI.
Beispiel
480 000 Geldeinheiten Umsatz, 120 000 Werbung und 40 % Marge ergeben ROAS 4,00×, 192 000 vor Werbung, 72 000 Rest und 60,00 % Werberendite. Der Deckungsumsatz 300 000 entspricht ROAS 2,50×. Umsatz 120 000 mit derselben Marge ergibt −72 000 Rest und −60 % Rendite. Bei Marge 0 % bleibt −120 000 ohne endlichen Deckungsumsatz.
Felder und Einheiten
- Umsatz — €
- Werbeausgaben — €
- Marge vor Werbung, % — ohne Einheit
So wird gerechnet
- — Gib nicht negativen Umsatz und positive Werbeausgaben mit gleichem Zeitraum und Attributionsfenster ein.
- — Die Marge vor Werbung liegt zwischen 0 und 100 %. Zähle dieselben Werbeausgaben nicht zugleich in der Marge und als eigenen Abzug.
- — Verwende übereinstimmende Regeln für Erstattungen und Steuern im Umsatz.
- — Alle Beträge nutzen dieselbe Währung. Gemeinkosten und Zahlungszeitpunkte werden separat geprüft.
Rechenweg und Grenzen
- Rechenweg
- Formel und Logik
- Datenquelle oder Norm
- Google Ads: Conversion-Wert im Verhältnis zu Werbeausgaben Google Ads: vollständige Kostenbasis im ROI-Beispiel
- Einschränkung
- Modell mit zugeordnetem Umsatz und Marge vor Werbung. Nicht berücksichtigte Gemeinkosten, Steuern und Zeitwert fehlen; der Rest ist kein Nettogewinn oder vollständiger ROI.
FAQ
Bedeutet ROAS 4× eine Rendite von dreihundert Prozent?
Nur bei 100 % Marge vor Werbung und diesem vereinfachten Nenner. Bei 40 % Marge beträgt die Werberendite hier 60 %. Ein vollständiger ROI benötigt alle berücksichtigten Kosten.
Welche Marge gehört vor den Werbeabzug?
Der Umsatzanteil nach den Kosten, die vor Werbung berücksichtigt werden. Dokumentiere die Grundlage. Sind Werbeausgaben schon darin enthalten, würde der erneute Abzug sie doppelt zählen.
Warum kann ROAS über eins dennoch einen negativen Rest ergeben?
Herstellung und weitere Kosten verringern den für Werbung verfügbaren Umsatz. Bei 25 % Marge ist ROAS 4× nötig, um allein Werbung zu decken; mehr als eins reicht nicht aus.
Warum fehlt bei null Marge ein Deckungsumsatz?
Unter dieser Annahme lässt kein Umsatz Geld für Werbung übrig. Der Rest ist minus Werbeausgaben, die Rendite −100 %. Ein endlicher Deckungsumsatz ist nicht berechenbar.
Lassen sich unterschiedliche Attributionsfenster per ROAS vergleichen?
Gleiche Fenster, Kanäle, Erstattungen und Umsatzzuordnung sind zuerst festzulegen. Ein hoher ROAS beweist keine alleinige Werbewirkung und garantiert keine gleichbleibende Rendite bei größerem Budget.