Hebelrechner
Positionsgröße, Liquidationspreis und der Abstand dorthin.
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Der Hebel erhöht die Positionsgröße: Sicherheit C mit Hebel L ergibt den Anfangswert C×L. Bei einer linearen Long-Position ohne Kosten verbraucht ein Rückgang um 1/L ab Einstieg die Anfangssicherheit:20% bei 5× oder 5% bei 20×. Der hier gezeigte Schwellenpreis verwendet einen festen Erhaltungsbetrag als Prozentsatz des anfänglichen Positionswerts. Es ist ein Lehrmodell, kein Liquidationskurs einer Börse: Bewertung zum aktuellen Kurs, Risikostufen, Mark Price, Gebühren und Margin-Modus können andere Werte ergeben.
So funktioniert es
Formel und Logik
Positionswert N=C×L, Menge Q=N/E. Der Erhaltungsbetrag M=N×m/100 bleibt im Modell konstant. Aus C+Q(P−E)=M folgt P=E×(1−1/L+m/100); der Rückgang beträgt 100/L−m Prozent. Es muss m/100<1/L gelten, sonst reicht die Anfangssicherheit bereits nicht. Bei 1× und null Erhaltungsbetrag ist der Schwellenpreis null; dies ist eine Formelgrenze, kein garantierter Börsenablauf. Für Short, inverse Kontrakte oder Erhaltung auf Basis des aktuellen Positionswerts gilt eine andere Formel.
Beispiel
Sicherheit 5000, Hebel 5×, Einstieg 2400 und 0,5% Erhaltung auf den Anfangswert ergeben eine Position 25000 und den Modellschwellenpreis 1932, also 19,5% Rückgang. Eine Plattform mit Erhaltung auf den aktuellen Positionswert hat einen anderen Schwellenpreis und wird hier nicht simuliert. Bei Einstieg 100, Hebel 1× und festem Erhaltungsanteil 0% ist die Modellschwelle 0, Abstand 100%. Das ist ein algebraischer Grenzpunkt, keine Zusage fehlender Börsenliquidation.
Felder und Einheiten
- Eingesetzte Sicherheit — €
- Hebel, × — ohne Einheit
- Einstiegspreis — €
- Fester Erhaltungsanteil des Anfangsnotionals, % — ohne Einheit
So wird gerechnet
- — Trage die Sicherheit ein, die du einsetzt.
- — Trage den Hebelfaktor ein.
- — Trage den Einstiegspreis des Instruments ein.
- — Gib den Erhaltungsanteil am anfänglichen Positionswert für dieses Modell ein; prüfe die Plattformformel gesondert.
Rechenweg und Grenzen
- Rechenweg
- Formel und Logik
- Datenquelle oder Norm
- Bybit, UTA, 07.08.2026: aktuelles Notional, Mark Price und Liquidation unterscheiden sich vom festen Modell
- Einschränkung
- Gezeigt wird nur ein linearer Long mit Erhaltung aus Anfangsnotional. Handelsplätze können aktuelles Notional, Mark Price, Stufen, Gebühren und gemeinsame Guthaben nutzen; dies prognostiziert keine Börsenliquidation und bewertet kein Risiko.
FAQ
Warum rückt ein höherer Hebel die Liquidation so viel näher?
Ohne Erhaltungsbetrag und Kosten verbraucht ein Rückgang um 100/L Prozent die Anfangssicherheit. Bei positivem m ist das Modellpolster 100/L−m. Bei festem m halbiert doppelter Hebel dieses zweite Polster nicht unbedingt; m≥100/L wird als anfangs unzureichende Sicherheit abgewiesen.
Wozu die Erhaltungsmarge?
Hier ist dies ein vom Nutzer gewählter Anteil des Anfangswerts, der als minimale verbleibende Sicherheit dient. Reale Plattformen können aktuelle Werte, Risikostufen oder Abzüge verwenden. Ihre Anforderungen dürfen nur bei passender Bezugsbasis eingesetzt werden.
Gilt das auch für Short-Positionen?
Die Rechnung spiegelt sich, aber die Richtung kehrt sich um: eine Short-Position wird von einem Anstieg liquidiert und nicht von einem Rückgang. Diese Rechnung ist für eine Long-Position geschrieben.
Sind Finanzierung und Gebühren enthalten?
Nein. Handelsgebühren, Kreditzinsen und Funding fehlen. Funding kann je nach Vertrag und Zeitraum belasten oder gutschreiben; die Wirkung auf die Handelsschwelle ist nach den Plattformregeln zu bestimmen.